Looking for a stock for the recovery?

September 7th, 2010 Asmus Puhl No comments

Are we already out of recession? Are we on a slow path of recovery? Are we facing a double dip recession or are we heading into a depression? Those are the most discussed questions these days!

But if we think positive and want to position ourselves for an economic recovery, where should we look first ?

The American consumer is still indebted and has to further reduce its debt burden.

So it is rather unlikely that in the near future the consumer will spend money as he did before the crisis and that consumer stocks will see the economic recovery first.

So what about manufacturing, what about industry?

Industrial companies in general have cash and a low debt burden.

Interests are at an historic low and stocks do not look expensive.

So it is not a suprise that M&A activity is picking up. Insiders see that they can buy companies for cheap and that it is a good moment to ramp up capacity.

Further down the road this eventually will lead to more hiring, reducing unemployment and finally will help the consumer to spend more money.

This blog follows the liquid handling systems specialist Colfax Corporation (NYSE: CFX)

So why not add some shares of this company to your portfolio now?

Colfax strategy is to grow not only internally but also by small acqusitions.

The stock currently trades at $ 13.73 which means a p/e of 18 (Dec 2010), a forward p/e (Dec 2011) of 14 and a p/fcf of about 18.

This does not seem too expansive for this very fine company!

The first time this company has been mentioned on this blog was on May 16th, 2009, when it traded at $ 7.27:

until today a performance of 89 % easily beating the general stock market!

And believe me, we did not reach the end of the road yet!

Kritik an “The Giving Pledge” in Deutschland

August 17th, 2010 Asmus Puhl No comments

Seit Juni diesen Jahres haben ja Bill und Melinda Gates und Warren Buffett unter dem Titel “The Giving Pledge” die Initiative lanciert, dass mindestens 40 der wohlhabendsten Amerikaner einen Grossteil ihres Vermögens für wohltätige Zwecke spenden sollen (siehe die Liste der sich öffentlich bekennenden Persönlichkeiten auf  www.givingpledge.org).

Diese Idee ist in der ganzen Welt auf vielfältiges Echo gestossen, so auch in Deutschland.

Auffällig ist, dass die Idee hier zwar grundsätzlich auf Zustimmung stösst, sie aber auch irgendwie - besonders in der Politik - Angst zu machen scheint.

Warum?

Die amerikanische Idee wurde von Multimilliardären lanciert. Es ist deshalb auf den ersten Blick erkennbar, dass, wenn auch nur ein Teil der Versprechen eingehalten wird, hier eine Summe zusammenkommt, die die Budgets von vielen Staaten für soziale Zwecke kräftig übersteigt.

Mit diesen enormen Geldern können auch grössere wohltätige, soziale Aktivitäten durch private Einrichtungen wie eine Stiftung durchgeführt werden, ohne dass sie mehr auf den Staat angewiesen wären.

Private Unternehmungen arbeiten generell wesentlich effizienter als die staatliche Bürokratie.

Wenn es also so weit käme, dass bestimmte Aktivitäten vom Staat wirklich zu privaten Stiftungen hin verlagert würden, könnte man von einer eigentlichen Privatisierung im Sozialbereich sprechen, die natürlich u.a. auch mit einer Effizienzsteigerung verbunden wäre.

Politiker und Bürokraten würden dann eben auch wesentlich weniger über die Verwendung von mit hohen Steuern erlangten Mitteln im sozialen Bereich zu entscheiden haben.

Dies bedeutet natürlich Machtverlust und genau davor scheinen sie Angst zu haben.

Politiker könnten den Bürgern weniger verordnen, was im Sozialbereich für Massnahmen zu ergreifen sind, sondern von Bürgern selbst getragene Einrichtungen würden dies - zumindest teilweise - übernehmen.

Der Sozialstaat “von oben” würde hinterfragt und es würden sich zu ihm Alternativen “von unten” bilden.

Nun gibt es aber wohl eh bald keine Alternative mehr zu einer zunehmend privat finanzierten Sozialtätigkeit angesichts der kräftig steigenden staatlichen Schuldenlast in Deutschland (…nicht immer nur auf Griechenland schauen…!), bei der der Staat über kurz oder lang droht, handlungsunfähig zu werden.

Deshalb sollte man auch nicht staatsgläubig mit der bekannten “von oben” - Mentalität Angst davor schüren, sondern die private Alternative als sinnvolle und produktive Konkurrenz zum Staat willkommen heissen.

Aber einen gewissen Mentalitätswandel weg von der Staatsgläubigkeit braucht es dafür in Deutschland schon, in den USA ist dies nicht nötig!

Schwergewichtsverlagerung vom Staatlichen zurück zum Privaten als Grundlage für den nächsten Bull Market ?

June 29th, 2010 Asmus Puhl No comments

Der letzte G-20 Gipfel in Toronto ist gerade über die Bühne gegangen.

Dieses Gremium rückte nach der Finanz- und Wirtschaftskrise stark in den Vordergrund, als unter Einschluss der grossen aufstrebenden Schwellenländer eine Basis für internationale Koordination und Regulierung gesucht wurde, die über die G-8 Gruppe der klassischen Industrieländer hinausging.

Die Politik sah ihre Chance, wieder mehr zu regulieren. Der private Sektor war vermeintlich gescheitert. Freie Märkte können sich nicht selbst heilen. Die Banken mussten von Staat und Notenbank gerettet werden. Das Pendel sollte endlich wieder zur Seite der Staaten schwingen.

Bei dieser Gelegenheit sahen die alten Industrieländer Westeuropas auch ihre Chance gekommen, den lästigen internationalen Standort-Wettbewerb einzuschränken, der ihre Hochsteuergebiete mit den kaum noch zu finanzierenden Sozialstaaten bedrohte.

Jedoch betraf die Finanzkrise nie die ganze Welt!

Keine japanische, indische oder chinesische Bank musste je vom Steuerzahler gestützt werden, in Nordamerika bemerkenswerterweise auch keine kanadische Bank.

Nun werden im Club der G-20 die Interessengegensätze zwischen den aufstrebenden Schwellenländern und den alten Industrieländern wieder sichtbar.

Warum sollte es auch anders sein? Die grossen Schwellenländer haben doch vom internationalen Standort-Wettbewerb nur Vorteile. Sowohl Staaten als auch die dortigen Privaten sind vergleichsweise solide finanziert, ihr steigender Wohlstand basiert auf Produktivität und ist nicht kreditfinanziert.

Und eine weitere Regulierung oder Besteuerung ihrer Banken und ihres Finanzsektors würde doch nur diesen so zentralen Sektor der Volkswirtschaft unnötig einschränken und behindern.

Und wenn die gemeinsamen Interessen innerhalb der G-20 immer weniger werden, dürfte auch der zukünftige Einfluss dieser Gruppe wieder abnehmen.

Abgesehen mal von dem Grundproblem der mangelnden demokratischen Legitimation der G-20 sowie auch der anderen verschiedenen „G-Gruppen” ( Die Exekutive ernennt sich hier eine regelsetzende Kraft selbst, ohne dass souveräne Bürger dies beeinflussen könnten), eröffnet sich hierdurch die Chance, dass Private, Bürger wie Unternehmen, wieder mehr Freiheitsspielraum gewinnen.

Dies ist auch dringend nötig, denn nur das Eingehen von möglichst ungehindertem unternehmerischen Risiko ist die Grundlage für Innovation und neues Wirtschaftswachstum.

Das Zurückdrängen staatlichen Einflusses muss über die G-20 hinaus ganz allgemein Priorität bekommen.

Und schliesslich war die Finanzkrise auch niemals nur eine Krise des Privatsektors. Es waren ja die staatlichen Notenbanken mit ihrer jahrelangen Politik des sehr billigen Geldes, die viele Exzesse der Vergangenheit erst ermöglicht haben.

Im Moment herrscht wieder viel Unsicherheit in den Finanzmärkten. Die eben noch als Retter aufgetretenen Staaten sind (endlich!) in den Fokus der Aufmerksamkeit geraten und ihr finanzieller Zustand wird jetzt als Risiko angesehen.

Die aufgehäuften Schulden und laufenden Ausgabendefizite vor allem der europäischen Staaten und Japans sind ja auch unhaltbar. Ausufernde sozialstaatliche Leistungen, ungedeckte Pensionsversprechen und Schuldendienst bei steigenden Zins-Risikoprämien sprechen eine Sprache für sich.

In den USA ist die Lage anders:

Besorgniserregend ist dort gar nicht mal so sehr der Zustand der Finanzen des Bundes, sondern der von einigen Einzelstaaten und von Gemeinden.

Letztere haben ihre Schulden auch noch in hohem Masse gegen Ausfall bei den grossen Versicherern versichert. Die Hemmschwelle zum Default ist deswegen recht gering.

Hoffentlich werden hier nicht schon wieder „too big to fail” -Institutionen wie die grossen Versicherer stützungsbedürftig durch Washington, wenn der Weg des massenhaften Defaults wirklich gegangen wird.

Ein neuer Konjunturaufschwung kann beginnen, wenn die uneinbringlichen Schulden des alten Zyklus vernichtet werden.

Besorgniserregend ist diesmal nur, dass es sich hierbei überwiegend um staatliche Schulden handelt.

Aber angesichts der Dimensionen ist wohl eine wie auch immer im Detail aussehende Restrukturierung der Schulden von einigen europäischen Staaten und von „municipal debt” in den USA unumgänglich.

Im Ausmass schwer vorherzusagende politische und soziale Konsequenzen müssen wohl in Kauf genommen werden.

Aber gleichzeitig werden damit auch die beiden grossen Unsicherheitsfaktoren beseitigt, die die Finanzmärkte zur Zeit zurückhalten.

Dem Beginn eines neuen Bull Markets an den Aktienbörsen dürfte dann nichts mehr im Wege stehen, fundamental gerechtfertigt durch Konjunkturaufschwung, Wirtschaftswachstum und eine wieder unbehindertere Privatinitiative.

Wird ja auch Zeit nach dem „verlorenen Jahrzehnt” 2000- 2010 !

Neues Selbstbewusstsein der Schwellenländer gegenüber den “alten” Industrieländern

June 7th, 2010 Asmus Puhl No comments

Am vergangenen Wochenende anlässlich des Gipfels der G 20 - Länder war es deutlich zu spüren:

Das Selbstbewusstsein der Schwellenländer gegenüber den alten Industrieländern hat im Zuge der fortschreitenden staatlichen Schuldenkrise rapide zugenommen.

Die Grundlage hierfür wurde aber nicht erst in der jetzigen Schuldenkrise gelegt, sondern bereits vor mehr als einem Jahrzehnt in der Folge der Emerging Market Krise 1997/98:

Insbesondere die Asiaten unter den Schwellenländern hatten damals ihre Lektion gelernt und grosse Devisenreserven aufgebaut, um gewappnet zu sein, wenn internationalen Investoren wieder mal panikartig Gelder aus der Region abziehen.

Deswegen verfügt heute China über die weltweit grössten Devisenreserven, das viel kleinere Südkorea besitzt die sechstgrössten Reserven.

Wie krass ist doch mittlerweile der Gegensatz zu den „alten” westlichen Industriestaaten geworden, wo offen ausgewiesene und versteckte Staatsschulden Höhen erreichen, die in der modernen Wirtschaftsgeschichte in Friedenszeiten noch niemals da gewesen sind.

In dieses Bild passt auch, dass z.B. Indien und China die Finanzkrise und die mit ihr verbundene Rezession mit durchwegs positiven Wachstumsraten durchgestanden haben und in der Krise weiter an wirtschaftlichem Gewicht zugelegt haben.

Es dürfte also klar sein, dass die Schwellenländer die Industrieländer und hier insbesondere die schwächsten unter den europäischen Euro-Ländern mit ihren Schuldenproblemen allein lassen werden.

Es ist einfach nicht “ihre Krise”!

Warum auch sollten sie Opfer bringen, wenn bei ihnen die heutigen Generationen Wohlstandsaussichten haben, die für ihre Vorfahren unerreichbar waren.

Es wird häufig vergessen, dass es im vergangenen 20. Jahrhundert in Europa 16 Staatspleiten mit Schuldenrestrukturierungen gegeben hat. Spricht wohl einiges dafür, dass diese Geschichte im 21. Jahrhundert ihre Fortsetzung finden wird!

……kleine Absurdität zum Schluss:

Im Internationalen Währungsfonds besitzt Indien heute noch einen kleineren Stimmrechtsanteil als z.B. Belgien!

41′832 Stimmen (1,88%) im Gegensatz zu 46′302 (2,08%),

nachzulesen auf der Website des IMF!

Auch China hat nur 81′151 (3,65) Stimmen.

….na, wenn das nicht nach Reformbedarf riecht……

BAFIN – Verbote / deutscher Glaube an die politische Steuerbarkeit von Wirtschaft und Märkten!

May 26th, 2010 Asmus Puhl No comments

Letzte Woche überraschte die deutsche Finanzmarktaufsicht Bafin mit einem einseitig und ohne Absprache mit der EU oder anderen europäischen Ländern in Kraft gesetzten Verbot von „nackten” Leerverkäufen bestimmter Aktien und europäischer Staatsanleihen, um die als schädlich eingestufte Spekulation gegen den Euro und gegen Bonds hochverschuldeter europäischer Staaten zu bekämpfen.

Gleichzeitig wurde von der deutschen Bundesregierung der politische Vorschlag einer Steuer auf Finanztransaktionen gemacht, der möglichst weltweit durchzusetzen sei.

Hier wurde der alte Vorschlag der „Tobin-Steuer” auf Devisengeschäfte wieder aus der Schublade geholt.

Jetzt plant die Bafin, das Verbot von „nackten” Leerverkäufen weiter auszudehnen unbeeindruckt von der Tatsache, dass ihre Verbote weitgehend wirkungslos bleiben, denn die in Frage kommenden Kontrakte werden überwiegend ausserhalb von Deutschland gehandelt. In Europa ist dies vor allem London.

Es scheint die deutsche Regierung auch nicht zu stören, dass die EU, andere europäische Staaten und im Falle der Finanzmarktsteuer die wichtigsten aussereuropäischen Staaten diesen Massnahmen und Vorschlägen ablehnend gegenüber stehen und sie somit kaum durchsetzbar sind.

Wirklich beunruhigend ist die politische Mentalität, die dahinter steht!

Deutsche Politik und Bürokratie sind der Überzeugung, dass Wirtschaft im allgemeinen und Finanzmärkte im besonderen etwas sind, dass von Staat und Politik gesteuert werden kann und muss.

Man kennt diese Mentalität ja schon seit langem aus der immer intensiveren allgemeinen Gesetzes- und Regulierungsdichte, aus dem Sozialstaat, dem Verbraucherschutz etc.

Freie Märkte und freies Wirtschaften werden als Gefahr eingestuft, die von Politikern gesteuert werden müssen zum Wohle des Bürgers, in dessen Selbstverantwortung nur wenig Vertrauen besteht.

Diese Mentalität soll auch auf europäischer und wenn möglich globaler Ebene durchgesetzt werden.

In der deutschen Politik besteht keine Einsicht, dass die aktuelle Krise oder besser ausgedrückt „Finanzkrise 2. Teil” durch Staat und Politik angerichtet worden ist.

Über Jahre wurde Geld ausgegeben, dass nicht vorhanden war und deshalb geliehen werden musste. Die so angehäuften Staatsschulden - und defizite sind auf die Dauer untragbar, nicht nur im Falle Griechenlands.

Jetzt, wo die Finanzmärkte aufgewacht sind und diese Verschuldungen als Gefahr erkennen, besteht keine Einsicht, das Übel an der Wurzel zu packen und endlich Staat und Bürokratie einzuschränken, abzubauen und so zu sparen.

Das dies nötig ist, muss den Bürgern vor allem auch einmal ganz offen gesagt werden!

Gleichzeitig wirkt diese Politik zunehmend erratisch und hilflos und verunsichert genau die, in deren Hand sich der Staat zunehmend befindet, seinen Kreditgebern!

Diese und nicht die beschimpfte Spekulation sind ja der ganz überwiegende Teil der Finanzmärkte, der bereit sein muss, dem Staat Geld zu leihen zu für diesen noch erträglichen Zinsen ohne hohe Risikoaufschläge.

Geld anlegen im 2. Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts, was hat sich geändert?

April 21st, 2010 Asmus Puhl No comments

Gibt es neue wirtschaftliche und / oder politische Rahmenbedingungen, die zu beachten sind?

Wie werden sich die einzelnen Anlagekategorien verhalten?

Was kann oder sollte der einzelne tun?


Zu diesen aktuellen Fragen hat der Autor kürzlich einen Vortrag in Köln gehalten, der jetzt auf

“Asmus Puhl Finance Resources“ nachgelesen werden kann!


Viel Vergnügen!


Markel Corp. increases book value to an all time high in FY 2009!

February 15th, 2010 Asmus Puhl No comments

Last week Markel Corporation (NYSE: MKL), one of the two companies this blog follows intensely, reported its earnings of FY and Q4 2009.

As we all know, 2009 was a challenging year:

With the American economy still in recession mode, the insurance market was crowded and very price competitive.

But Markel is a very disciplined insurance company: they try to serve well their clients but their primary goal always remains profitability!

In this challenging environment Markel was able to increase book value / share to an astonishing all time high of $282.55 !

The combined ratio fell from 99% in FY 2008 to 95%, another sign of strength of this well managed company.

The compounded average growth rate of their equity investment return of the last five years was 11%!

Not bad in these difficult times, isn’t it?

Last Friday the stock traded at $ 342.95 . This translates into a price/book ratio of 1.2

Seems rather cheap historically: in the past Markel normally traded at a price/book ratio of 2.

Do your own due diligence but perhaps it’s a good idea to snap up some shares: Markel is widely seen as the “next Berkshire Hathaway”!

Colfax’ CEO option grant

January 13th, 2010 Asmus Puhl No comments

Yesterday Colfax (NYSE: CFX) filed a form 4 with the SEC that the company granted its new President and CEO Clay H.  Kiefaber 102′124 options based on the equal amount of common shares of the company’s stock with an expiration date in exactly one year.

The most interesting point is the exercise price of this option grant:

The closing price of CFX stock at $ 12.27 on Jan 11th !

The press release of his nomination cites that when Kiefaber was Group President of Masco  Corp. operating income and cash flow increased significantly:

Seems that he intents to do the same at Colfax this year!

I think this is a positive move for shareholders even if the time frame of this option grant is short:

The threshold of $ 12.27 is not artificially low and only one year in order to enhance shareholder value is challenging in this still rather difficult economic environment!

Categories: Stocks / Aktien Tags:

New President and CEO of Colfax (NYSE: CFX)

January 12th, 2010 Asmus Puhl No comments

It comes a bit of a surprise!

Colfax Corporation (NYSE: CFX) a company we track regulary here on this blog announced yesterday that its President and CEO John A. Young will resign and will be replaced immediately by board member Clay Kiefaber.

We don’t know Mr. Kiefaber very well because on the board of Colfax he only served since the company’s IPO in 2008 but the stock market reacted favorably.

The stock price moved higher together with the overall market.

The press release states that Mr. Kiefhaber has ample industrial experience in increasingly senior executive positions for more than 20 years.

At the same time Colfax reaffirmed its earnings and sales guidance for FY 2009.

We will discuss the results when they will be released later this year.

Yesterday Colfax’ stock price closed at $ 12.27:

this translates into a 69 %  increase from $ 7.27 on May 16th, 2009 when we first discussed Colfax on this blog!

Categories: Stocks / Aktien Tags:

Predictions for 2010 ?

December 19th, 2009 Asmus Puhl No comments

Only a few days until Christmas and the end of 2009!

This is traditionally the time for predictions! Predictions about how the financial markets will fare in 2010!

As this blog openly states it is unable to predict the short or medium term moves of the market (and we think no one really can…..) perhaps one element of the coming years becomes very clear:

Rising long term interest rates!

In the aftermath of the financial crisis and the following recession, consumers started to wind down their debt. Private companies were doing the same.

But the governments of the Western world did the exact opposite: They run public deficits up to 10-12% and accumulated debt in an unprecedented way.

After Dubai Greece was the first sovereign debtor which ability to pay current obligations has been questioned. Two rating agency already downgraded the public debt of Greece below the A-level.

This general mistrust in sovereign debt will very likely increase in 2010 and beyond and will - in Europe - put more question marks behind the European monetary union.

As financial markets are recognizing that current interest levels are not compensating enough for the rising risk of public debt, it is not difficult to predict that long term interest rates will rise in 2010.

This must not be bad for the stock market as general wisdom suggests. The world economy continues to improve, earnings will improve too and real assets are becoming more and more “fashionable” (…another move away from „paper money”…).

But please do not expect returns like this year against a rising interest szenario!

The same applies for gold and other precious metals. If the move away from paper money continues gold will likely continue its longterm upward trajectory, after a little pause for profit taking and even against rising interest rates.

A Happy and Prosperous New Year to all our readers!

See you in 2010!