{"id":765,"date":"2011-09-06T13:40:14","date_gmt":"2011-09-06T11:40:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.blog.asmus-puhl.com\/?p=765"},"modified":"2011-09-06T13:40:14","modified_gmt":"2011-09-06T11:40:14","slug":"bankenrekapitalisierung-in-europa-ist-dringend","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.blog.asmus-puhl.com\/?p=765","title":{"rendered":"Bankenrekapitalisierung in Europa ist dringend!"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Die sogenannten Stresstests waren nicht sehr stressig. Die europ\u00e4ische Politik scheint zur Zeit nicht in der Lage zu sein, einschneidende und mutige Entscheidungen zu treffen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es kommen immer mehr Zweifel auf, ob wirklich alle Euro-Mitgliedsstaaten bereit sind, den EFSM  aufzustocken und mit den n\u00f6tigen Kompetenzen auszustatten, um ggfls. Staaten und Banken finanziell unter die Arme zu greifen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor diesem Hintergrund ist es von aussen nicht genau abzusch\u00e4tzen, wie gross der Abschreibungsbedarf der europ\u00e4ischen Staatsanleihen in den Bankbilanzen wirklich ist. Dies h\u00e4ngt nat\u00fcrlich auch sehr davon ab, welche Staaten man bereits als marode, bzw. als wie marode ansieht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber vielleicht h\u00e4lt man sich besser an die alte Regel, dass \u00dcberraschungen in Bank- und Versicherungsbilanzen eher schlimmer werden als erwartet bzw. von diesen zugegeben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es w\u00e4re also dringend Zeit, dass die einzelnen Mitgliedsstaaten schonungslos ihre eigenen Banken durchleuchten und den Rekapitalisierungsbedarf feststellen. Dazu scheint allerdings zur Zeit der politische Mut zu fehlen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Man w\u00fcrde sich ja auch sehr schnell heiligen K\u00fchen und bequemen Pfr\u00fcnden n\u00e4hern. In Deutschland w\u00e4ren dies der dringend reformbed\u00fcrftige Sektor der \u00f6ffentlich-rechtlichen Sparkassen und Landesbanken und der genossenschaftlichen Volksbanken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dar\u00fcberhinaus sind Banken, da stark reguliert, ja generell sehr staatsnahe Unternehmen, also eigentlich typische Vertreter des \u201eKumpelkapitalismus&#8221; mit starkem Lobbyismus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Solange hier keine echten Fortschritte festzustellen sind, kann es deshalb f\u00fcr den Investor unserer Meinung nach nur heissen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">H\u00e4nde weg von europ\u00e4ischen Bank- und Versicherungsaktien!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist von aussen nicht pr\u00e4zise absch\u00e4tzbar, wie gross der Abschreibungsbedarf in den Bilanzen ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Rein \u00e4usserlich erscheinen die Finanztitel als sehr billig, aber vermutlich sind diese Bewertungen gerechtfertigt, es handelt sich also um \u201evalue traps&#8221;!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hingegen bieten sich im Industriebereich zur Zeit interessante Investmentm\u00f6glichkeiten. Aktien generell sind aufgrund der k\u00fcrzlichen Panikattacken ja nicht mehr teuer.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir bevorzugen Unternehmen mit starken Marktanteilen in den rasch wachsenden Schwellenl\u00e4ndern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Denn, wie auch immer die Euro-Schuldenkrise konkret ausgehen wird, eines ist sicher:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine weitere wirtschaftliche Schwergewichtsverlagerung weg von den alten Industriel\u00e4ndern in Richtung heutige Schwellenl\u00e4nder erscheint unvermeidlich:<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8230;. invest accordingly!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die sogenannten Stresstests waren nicht sehr stressig. Die europ\u00e4ische Politik scheint zur Zeit nicht in der Lage zu sein, einschneidende und mutige Entscheidungen zu treffen. 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